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Freiwillige Feuerwehren Bünningstedt & Hoisbüttel

Ausbildung

Für die Bürger in Ammersbek sorgen zwei Freiwillige Feuerwehren, die unter dem Dach der Gemeindewehr zusammen arbeiten. Das Aufgabengebiet der Feuerwehren umfasst im Wesentlichen:

  • Die Bekämpfung von Bränden und den Schutz von Menschen und Sachen vor Brandschäden (abwehrender Brandschutz).
  • Die Hilfeleistung bei Not- und Unglücksfällen (Technische Hilfe).
  • Die Verhütung von Bränden und Brandgefahren (vorbeugender Brandschutz).
  • Die Mitwirkung im Katastrophenschutz.

Um diesen teils sehr gefährlichen Aufgaben gerecht zu werden, bedarf es enormes Hintergrundwissen, welches die meisten Freiwilligen Helfer nicht aus ihren gelernten Berufen mitbringen. Zum einen müssen über den Kreisfeuerwehrverband Stormarn zahlreiche Grundlehrgänge absolviert werden, zum anderen besteht die Möglichkeit, sich in zusätzlichen freiwilligen Lehrgängen in verschiedenste Richtungen zu spezialisieren. Auf den regelmäßigen Übungsabenden wird dieses Wissen immer und immer wieder vertieft.

Zusätzlich bilden wir unsere jungen Kameraden aus der Jugendfeuerwehr überwiegend in Eigenregie aus. Damit leisten wir aktive Jugendarbeit, bei der neben der Feuerwehrausbildung auch Spiel, Sport, Ausflüge etc. nicht zu kurz kommen.

Auch Brandschutzerziehung und -aufklärung gehört zu den gesetzlichen Aufgaben der Feuerwehren. Hierbei wird die Öffentlichkeit über Maßnahmen zur Verhütung von Bränden sowie über das richtige Verhalten bei Bränden und Unfällen aufgeklärt. Die Brandschutzerziehung wird durch speziell ausgebildete Feuerwehrangehörige in Zusammenarbeit mit den Schulen und anderen Einrichtungen erfolgreich durchgeführt. Jährlich werden ca. 400 Bürger-/innen aus der Gemeinde Ammersbek geschult.

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Vom Dach geholt

Üben auf der Sporthalle: „Handwerker“ und „Lehrling“ vom Dach geholt

Am vergangenen Montag stand für rund 40 Kameradinnen und Kameraden der vierte Übungsdienst des Jahres 2024 an, trainiert wurde wie üblich in drei Gruppen mit unterschiedlichen Inhalten. Während ein Team sich mit den uns zur Verfügung stehenden Pumpen beschäftigte und dafür ein riesiges Wasserbassin unter dem Carport neben der Wache aufstellte, übte ein weiterer Teil die aufgrund zahlreicher Einsätze dieser Art nötige Tür- bzw. Fensteröffnung. Je nach Gefahrenlage und Gegebenheit vor Ort geschieht dies zerstörungsfrei (unsere präferierte Art und Weise) etwa durch den Einsatz von Spiraldraht, speziell gebogenen Blechen oder Werkzeug zum Drehen des Fenstergriffs oder mittels geringstmöglicher Beschädigung. So etwa probten wir das Aufbohren und anschließende Ziehen eines Schließzylinders.

Die dritte Gruppe verbrachte den Dienst an und auf der Sporthalle der Grundschule Hoisbüttel. Auf dieser waren ein „Handwerker“ und sein „Lehrling“ (beides Puppen mit Lebendgewicht) verunglückt und mussten gerettet werden. Mittels einer schiefen Ebene, einer vierteiligen Steckleiter, sowie einer sogenannten Schleifkorbtrage konnten diese patientengerecht aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Da die Puppen zusätzlich in einer dunklen Ecke des Gebäudedachs lagen, sorgten wir mit unserer Beleuchtungseinheit „Powermoon“ für reichlich Helligkeit um das Gebäude.

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